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Die Bartagame – Pogona vitticeps “Unterschätzte Klassiker”

Pogona Citrus Interzoo Terrarium
Pogona vitticeps Citrus Männchen - Eigene Nachzucht

Vorstellungsrunde der Pogona-Familie

Alle derzeit bekannten Bartagamen (Pogona) kommen ursprünglich aus Australien. Dort ist diese Agame aktuell mit acht anerkannten Arten weit verbreitet. Derzeit unterscheidet man zwischen der Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni), Östlichen Bartagame (Pogona barbata), Westlichen Bartagame (Pogona minor), Streifenkopf-Bartagame (Pogona vitticeps), Kimberly Bartagame (Pogona microlepidota), Kleinen Bartagame (Pogona minima), Mitchells Bartagame (Pogona mitchelli) und der Nullabor Bartagame (Pogona nullabor). Bis auf die Zwergbartagame, welche Halbwüsten mit Grasbewuchs als Lebensraum bevorzugt, bewohnen alle anderen Arten baum- bzw. buschbestande Savannen.

Arten in der Terraristik

In der Terraristik sind die Streifenkopf-Bartagame (Pogona vitticeps), die Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni), die Westliche Bartagame (Pogona minor) und vereinzelt auch die Östliche Bartagame verbreitet. Da die Ausfuhr aus Australien strengstens verboten ist, werden die anderen Arten wohl auch weiterhin für die Terraristik keine Rolle spielen.    

Wahre Klassiker

Ein wahrer Klassiker in der Terraristik ist die Streifenkopf-Bartagame (Pogona vitticpes) – oft nur Bartagame genannt. Schon in den 90ern sah man diese, damals meist grau gefärbte Agame im örtlichen Zoogeschäft in einem für heutige Verhältnisse und Wissensstand oft viel zu kleinem “Becken” mit falscher Technik, ungeeignetem Bodengrund usw. liegen. Dass diese Tiere trotzdem überlebt und sich sogar vermehrt haben, grenzt eigentlich an ein Wunder und zeugt von der Robustheit dieser Echse. 

Pflege im Terrarium

Heute ist man natürlich um Einiges schlauer als in den 90ern, was für eine erfolgreiche Haltung, Zucht und Pflege vonnöten ist.

Angefangen bei dem Terrarium: Dieses sollte für ein adultes Tier oder eine kleine Gruppe von 1 Männchen und 2 weiblichen Tieren bei mindestens 150 cm Breite, 70 cm Tiefe und 80 cm Höhe liegen. Je geräumiger das Terrarium ausfällt, umso einfacher ist es natürlich, eine schöne und abwechlungsreiche Gestaltung mit großen Wurzeln, Ästen, Steinaufbauten etc. vorzunehmen.

Der Beleuchtung schenkt man heutzutage natürlich auch eine ganz andere Aufmerksamkeit, als in den 90ern: Wo man damals noch die UV Versorgung mit einer 300w Osram Vitalux sicherstellen musste, reichen heute UV-Systeme verschiedener Hersteller in unterschiedlichen Stärken (beispielsweise 35W, 50W, 70W, 150W passend zur Terrariengröße), welche den ganzen Tag laufen können. Zusätzlich kann man heute zur Ausleuchtung des Terrariums energiesparende LED Balken oder Röhren verwenden. Auch die Auswahl an Futtertieren, Spurenelementen und Vitaminen ist um einiges größer als damals. Zur ausgewogenen Ernährung der Bartagame haben wir einen detaillierten Beitrag geschrieben.

Aus Grau wird Bunt

In den letzen Jahren ist man bei der Zucht von Bartagamen sehr erfolgreich was das gezielte Züchten spezieller Farbmorphen angeht: Aus den einstigen graubraunen “Brocken” wurden inzwischen citrusgelbe, blutrote, orange und sogar weiße Linien gezüchtet, welche recht hübsch anzuschauen sind. Das Tropenparadies in Oberhausen zählt im deutschsprachigem Raum wohl zu den Vorreitern in der Zucht vieler verschiedener Farb – Varianten. Wir von Paradise Exotics können dir diese wunderschönen Nachzuchten für dein Terrarium direkt bei uns im Shop anbieten!

Autoren

Christian Huf

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